Thomas Leuthard begibt sich am liebsten in die Strassen grosser Städte, sucht dort nach interessanten Gesichter und hält diese mit seiner Kamera fest. Dabei geht er sehr nahe ran (ca. 1.5 Meter), fragt jeweils vorab nicht um Erlaubnis und sieht nur durch den Sucher seiner Kamera dem “Model” in dessen Augen.
Strangers
Die Bilder wirken inszeniert und fabriziert, weil die Menschen immer in die Kamera schauen. Dies ist aber nur deshalb der Fall, weil sie auf seine Kamera aufmerksam werden und ihn oft erstaunt anschauen. Eine gestellte Szene würde niemals so einen Gesichtsausdruck hervorrufen, also kann er vorher nicht fragen. Sonst würde dieser Effekt zunichte gemacht.